3 Männer

Samantha stutze. War das eben wirklich passiert? Bis vor kurzem hatte sie sich nicht mal vorstellen können eine rein sexuelle Beziehung zu einem so wunderbaren Mann wie Marc aufzubauen. Und ehe sie es sich versah, war sie in eine Beziehung mit 3 Männern gleichzeitig verwickelt. Alle auf ihre eigene Art und Weise ganz wunderbare Menschen.

Ab und zu war sie kurz davor, sich schäbig und schlecht zu fühlen. Ging das alles so in Ordnung? Sie fühlte sich sehr wohl dabei und eigentlich tat sie niemandem weh. Sie spielte ganz klar mit offenen Karten, sagte den Männern offen dass sie sich momentan nicht auf eine Person festlegen wollte und keiner der Beteiligten war in einer festen Beziehung. Naja okay, das stimmte nicht ganz. Max war das schon. Zumindest war er noch verheiratet und hatte sich erst vor kurzem von seiner Frau getrennt.

Samantha fühlt sich frei

Mit allen drei Männern hatte sie sehr persönliche, tiefgründige Gespräche geführt und tolle, teilweise romantische, teilweise hocherotische Dates gehabt. Keines der Dates war überstürzt. Alles ließ sie langsam angehen. Und sie hatte das Gefühl, dass alle Männer einen anderen Teil ihrer Persönlichkeit aktivierten. Sie fühlte sich frei und vollständig, berauschend und ernüchternd zugleich. Sie fühlte sich wie eine Königin. Und sie konnte den Männern das geben, was sie brauchten. Sie war eine sehr feinfühlige und empathische Person, liebte es die Vorlieben und Bedürfnisse ihres Gegenübers Schritt für Schritt herauszufinden und ihm genau das zu geben was er brauchte.

Ach, was sollte das? Vielleicht bildete sie sich das alles auch nur ein und das einzige was sie wollte, war so viel Sex wie nur möglich, so abwechslungsreich, ekstatisch und erotisch wie möglich. Wenn sie ehrlich zu sich selbst war, dann konnte sie sich nunmal nicht auf einen einzigen Partner festlegen. In der Vergangenheit wurde ihr das leider oft und schnell zu wenig. „Sam, du wirst nie die Person sein, niemals.“ Auch wenn sie sich nichts sehnlicher wünschte, als einen einzigen Partner zu lieben, so war sie sich doch in diesem Moment bewusst, dass sie sich damit abfinden musste. Ob sie wohl den Herrschaften davon erzählen sollte? Wie würden sie reagieren?

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